RL-Treffen Wien
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XT-I & Friends: Treffen in Wien
Wir laden am Wochendende vom 6.-8. Oktober zum RL-Treffen in Wien ein. Noch befindet sich der Event in Planung.
Teilnehmer
- Dam
- Jan'D
- HawkeyeCW
- Yoki
- Gweta
- Vanzan
- Gneeboo
- Rantor
- Anke
- Neocamtek
- Wood Button
- Wood's bessere Hälfte
- (Ankoure)
- (Pheaton)
Programm
Freitag, 6.10.06
Alle Teilnehmer werden vom Shuttleport Wien Schwechat abgeholt und erstmal zu den Quartieren geführt.
Heurigen-Besuch
Erster Programmpunkt ist ein lauschiger Heurigen-Besuch. Lockerungs-Übungen für Leber und Zwerchfell - und eingewöhnen in den Lebensstil - hier wo der Balkan beginnt. Dazu werden wir einen "besinnlichen" Heurigen zelebrieren, in der größten Wein-Region in den südlichen Ausläufern der Voralpen, vor den Toren Wiens. International bekannt ist hier vor allem der Winzer-Ort Gumpoldskirchen.
Weinsorten:
- Zierfandler: auch Spätrot genannt, denn seine Trauben werden bei Voll- oder Überreife sonnseitig spät rot. Ein extraktreicher Weißwein mit feiner, angenehmer Säure und zartem Sortenbukett. Seine höchste Güte erreicht er als Altwein.
- Rotgipfler: der Name kommt von den rötlichen Triebspitzen. Er ist aber ein Weißwein. Mit kräftigem und fruchtigem Bukett, sehr lange lagerfähig und bestens geeignet für Spätlesen, Auslesen und Beerenauslesen.
- Spätrot-Rotgipfler: Cuvee aus Zierfandler und Rotgipfler.
- Neuburger: milder, vollmundiger Weißwein, fruchtig und oft mit nussartigem Geschmack.
- Welschriesling: leichter, fruchtig-frischer Weißwein mit dezentem Bukett.
- Rheinriesling: spritziger Weißwein mit rassig-fruchtiger Säure. Feines, duftiges Aroma.
- Weißer Burgunder: Pinot Blanc - gehaltvoller Weißwein mit feiner Blume. Für die Vinothek geeignet.
- Blauer Burgunder: Pinoit Noir - rubinrot und vollmundig, sehr feines Bukett.
- Blauer Portugieser: dunkelroter, milder und samtiger Rotwein.
- Zweigelt: fruchtiger Rotwein, würziges Bukett, gehaltvoller Körper.
Das Prädikat "Königswein" erhält nur ein Prädikatswein im Spätlesebereich. Eine Fachkommission entscheidet, ob er den allerhöchsten Ansprüchen gerecht wird. Königswein darf nur aus Rotgipfler, Zierfandler oder dem Cuvee Spätrot-Rotgipfler produziert werden.
Samstag, 7.10.06
Schloss Schönbrunn
Das Weltkulturerbe Schloß Schönbrunn mit seinen Gärten entführt euch in ein prunkvolles Gesamtkunstwerk barocker Kultur.
Die Geschichte Schönbrunns und seiner Vorgängerbauten reicht bis in das Mittelalter zurück. Das gesamte Anwesen wurde seit Beginn des 14. Jahrhunderts als Katterburg bezeichnet und befand sich im Grundherrschaftsbereich des Stiftes Klosterneuburg. Es beherbergte neben einem Mühlenbetrieb auch einen Wirtschaftshof mit Weinanbau und in den folgenden Jahrhunderten schienen zahlreiche Pächter des prosperierenden Anwesens auf, bis dieses im Jahre 1569 durch Maximilian II. in hofärarischen Besitz kam.
Das Interesse des römisch-deutschen Kaisers galt hauptsächlich dem Ausbau eines Lust- und Tiergartens, um neben seiner Sammelleidenschaft auch der für die habsburgische Familie so typischen Jagdleidenschaft frönen zu können. Der von Maximilian neu angelegte Garten war daher nicht nur für die Haltung einheimischen Jagdwildes und Geflügels bestimmt, sondern bot auch Raum für exotische Geflügel wie Pfauen und Truthähne, die in fürstlichen Gärten nicht fehlen durften.
1728 erwarb Kaiser Karl VI. Schönbrunn, suchte das Anwesen allerdings nur gelegentlich zum Fasanenschießen auf. Schließlich schenkte er die Anlage seiner Tochter Maria Theresia, die schon immer eine Vorliebe für das Schloss mit den umliegenden Gärten hatte. Die Regierungszeit Maria Theresias, die 1740 mit dem plötzlichen Tod Karls VI. begann, bedeutete für Schönbrunn eine glanzvolle Epoche – das Schloss wurde zum Mittelpunkt des höfischen und politischen Lebens.
Während Schloss und Garten um 1770 weitgehend fertig gestellt waren, zeigte sich der Schönbrunner Berg in der Verlängerung des Großen Parterres nach wie vor als ungestaltete Waldschneise. Nach aufwendigen Planungen des Hofarchitekten Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg entschied sich die seit 1765 verwitwete Maria Theresia schweren Herzens, eine vereinfachte Lösung der neuen Gartengestaltung zu realisieren.
Am Fuße des Schönbrunner Berges sollte der Neptunbrunnen entstehen und auf der Bergkuppe die Gloriette erbaut werden; der Hügel selbst anstelle von aufwendigen Terrassen lediglich mit Zickzack-Wegem erschließbar sein.
Mit dem Ausbau des Schönbrunner Berges war auch eine Neugestaltung des Großen Parterres verbunden. Diese Neugestaltung umfasste die Aufstellung von mythologischen Figuren in den seitlich begrenzenden Heckenwänden des Großen Parterres, die 1777 von Johann Wilhelm Beyer und seiner Werkstatt ausgeführt wurden. Gleichzeitig wurden auch zahlreiche Gartenobjekte, unter anderem die Römische Ruine, der Obeliskenbrunnen, der Schöne Brunnen und vermutlich auch die Kleine Gloriette errichtet. Die Arbeiten waren 1780, im letzten Lebensjahr Maria Theresias abgeschlossen, der Garten – mit Ausnahme der Kammergärten – wurde bereits ein Jahr zuvor für die Bevölkerung geöffnet.
Im 19. Jahrhundert wurde der ab 1753 von Franz I. Stephan für seine Pflanzensammlung angelegte „Holländische Garten“ in eine englische Anlage umgewandelt. Auf diesem Gelände wurde von 1880 bis 1882 das Große Palmenhaus als monumentaler Glashausbau errichtet und der Palmenhausgarten angelegt. Unweit davon entstand 1904 als letztes Bauunternehmen des Kaiserhofes das Sonnenuhrhaus zur weiteren Unterbringung exotischer Pflanzen.
Stephansdom
Im Jahr 1137 im Zusammenwirken zwischen dem Babenbergermarkgraf Leopold IV. und dem Passauer Bischof Reginmar durch den Vertrag von Mautern begründet, wurde die erste romanische Kirche im Jahr 1147 geweiht. Im 13. Jahrhundert von Grund auf umgestaltet, wurde der zweite, spätromanische Bau von St. Stephan im Jahr 1263 wiederum feierlich geweiht. Einige Jahre danach, um 1267, gründete der damalige Pfarrer bei St. Stephan, Magister Gerhard, die bis auf den heutigen Tag bestehende Priestergemeinschaft der Cur.
Im Jahr 1359 legte der junge Habsburgerherzog Rudolf IV., der Stifter, in der Nähe des heutigen hohen Südturmes, den Grundstein zur gotischen Erweiterung "seiner" Kirche, an welcher er mit Datum vom 16. März 1365 in einem komplizierten Gründungsvorgang ein von Passau unabhängiges Kollegiatkapitel mit einem gefürsteten Propst an der Spitze, mit 24 Kanonikern und 26 Kaplänen errichtete, eine wichtige Vorstufe des späteren Bistums. Damals wandelte sich St. Stephan von der einfachen Pfarrkirche des Bistums Passau zur Kollegiatkirche.
Die Maße des Stephansdoms
- Gesamtlänge: 107,2 m
- Gesamtbreite: 34,2 m
- Höhe der drei Chorhallen: 22,4 m
- Höhe des Langhausmittelschiffes: 28 m
- Höhe der Langhausseitenschiffe: 22,4 m
- Südturm (Hoher Turm): 136,44 m
- Nordturm: 68,3 m
- Dach-Länge: 110 m
Die Schlüsselzahl für die Konstruktion der Stephanskirche ist die Zahl 37. Die Frage bleibt allerdings offen, wie der planende Meister auf diese Zahl gekommen ist.
Eine Deutungsmöglichkeit ergibt sich aus dem symbolischen Gehalt der Zahl, ausgedrückt in römischen Zahlenzeichen: XXXVII. In dem X offenbart sich das Kreuzzeichen und Christus, in den drei XXX die heiligste Dreifaltigkeit.
Das Zeichen VII gilt als perfekte Zahl, denn VII ist die Zahl der Schöpfungstage, der Bitten des Vaterunsers, der Seligpreisungen, der Gaben des Heiligen Geistes, der Haupttugenden und Hauptsünden, der Sakramente, der Leidensstationen Jesu, der Worte am Kreuz, der Schmerzen und Freuden Mariae usw...
Wiener Prater
Das zum Prater gehörende Areal, einst Auland der Donau, ist seit dem Jahr 1162 urkundlich nachgewiesen. Es war dann im Besitz verschiedener Klöster, geistlicher Orden und Gemeinden, ehe es Maximilian II. 1560 zu einem Jagdrevier der Habsburger machte. Erst 1766 öffnete Joseph II. den Prater allen Bewohnern Wiens als Erholungsgebiet. Das war auch die Geburtsstunde des Wurstelpraters, denn bald schlugen Wirte, Kaffeesieder und Lebzelter ihre Buden im Prater auf; Schaukeln, Ringelspiele und Kegelbahnen folgten.
Die Praterlandschaft blieb lange Zeit weitgehend unangetastet, erst in den 60er-Jahren des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Eingriffe vorgenommen: Die Weltausstellung 1873 brachte dem Prater einen großen Substanzverlust. Immer mehr Bauten beschnitten das Erholungsgelände.
1895 wurde das Vergnügungsareal "Venedig in Wien" errichtet, 1897 in dessen Mitte das Riesenrad. 1938 ging der Prater in das Eigentum der Gemeinde Wien (des Stadtgartenamtes) über. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Pratergelände durch zahlreiche Bombentreffer sowie durch den Bau von Schützen- und Splittergräben stark zerstört, fast jeder Baum bekam Granat- oder Bombensplitter ab.
Ein Großteil des Wurstelpraters fiel im April 1945 einem Brand zum Opfer. Nach 1945 wurde der Wurstelprater durch Privatinitiativen wieder aufgebaut, die verwüstete Praterlandschaft wurde durch das Stadtgartenamt wieder aufgeforstet.
Um den letzten fast unberührten Auwald zu erhalten, wurde das "Mauthnerwasser" 1976 zum Naturdenkmal erklärt. Gleichzeitig erfolgte auch ein großer negativer Eingriff: der Bau der Süd-Ost-Tangente (A23) durch den unteren Prater. Zwischen 1999 und 2001 wurde diese Brücke von sechs auf acht Spuren erweitert und mit zusätzlichen Lärmschutzwänden versehen.
Bis 2008 wird noch das Verbindungsgleis von der U2 (Karlplatz-Aspern) zum U-Bahnhof Erdberg durch den Prater (parallel zur A23) ergänzt.
Ein Wahrzeichen Wiens, das ist das Wiener Riesenrad seit seiner Errichtung vor 105 Jahren. Ein Fixpunkt über den Dächern der Stadt, und in diesem Sinne dem Stephansdom durchaus ebenbürtig. Symbolcharakter hatte das Riesenrad immer schon. Bei seiner Eröffnung diente es als bestaunte Attraktion über den Dächern von “Venedig in Wien�?. Nach dem Zweiten Weltkrieg zählte das Riesenrad mit dem Stephansdom und der Wiener Staatsoper zu den ersten Gebäuden und Objekten, die wiederaufgebaut wurden. Um den Charakter der Stadt, um das Überdauern des Wienerischen zu demonstrieren. Das Wiener Riesenrad wird 1897 zur Feier des 50. Thronjubiläums Kaiser Franz Josefs I. errichtet, und sogleich zu einem Fixpunkt der Wiener Dachlandschaft.
- Höhe: 64,75 Meter
- Gewicht: 430 t
Schweizerhaus
Wie jeder touristische Besuch des Wiener Praters, wird auch dieser im Schweizerhaus enden. Überlieferungen zufolge gab es das Schweizerhaus bereits vor 1766. Es trug damals den Namen "Zur Schweizer Hütte". Zu dieser Zeit war der Prater dem gemeinen Volk noch nicht zugänglich. Seinen Namen erhielt es nach den Schweizer Jagdtreibern, die dort die kaiserlichen Herrschaften bewirteten. Um 1800 stand an gleicher Stelle das Gasthaus "Zur Tabakspfeife", so benannt, weil es damals als Treffpunkt der Raucher galt, denn Tabakrauchen war zu dieser Zeit in der sogenannten guten Gesellschaft verboten.
Während des Wiener Kongresses wurde das Gasthaus 1814 der Zeit gemäß "Zum russischen Kaiser" umbenannt. 1868 wurde es als "Schweizer Meierei" eröffnet, um später seinen endgültigen Namen zu erhalten, der allen Wienern und Touristen, die Wien besuchen, ein Begriff ist.
1920 übernahm Karl Kolarik das Schweizerhaus, das gerne eine der letzten kulinarischen Bastionen des alten Wiener Praters genannt wird. Karl Kolarik wurde 1901 in Wien geboren und war 19 Jahre alt, als er das Haus übernahm.
Schon damals überraschte er die Wiener mit innovativen Ideen und eröffnete 1925 die "Erste Wiener Fischbraterei". Damals waren Seefische in Österreich noch wenig bekannt. 1926 reiste er nach Böhmen und "entdeckte" dort das Budweiser Bier. Er kaufte spontan einen ganzen Wagen, brachte das Budweiser nach Wien, wo es reißenden Absatz fand... bis heute.
Infos und Links
- Flughafen Wien
- Hotel ab € 21,- (Ökotel, Traiskirchen)
- Hotel ab €75,- (Refugium, Guntramsdorf)